Forschung

Dissertation

Register and Language Change in Ancient Egyptian
Humboldt-Universität zu Berlin · SFB 1412, Teilprojekt B03

Das Problem

Texte des Neuen Reichs, die in klassischem Mittelägyptisch geschrieben sind, lassen bisweilen Formen der aufkommenden neuägyptischen Norm zu. In einem Vortrag von 1985 hat Schenkel solche Texte herausgehoben: Sie folgten keiner verbindlichen Norm, sondern schwankten zwischen mehreren.1 Das Schwanken nannte er unmotiviert — so unmotiviert, dass er darin einen gewissen Mangel an sprachlicher Kompetenz erkennen wollte. Ob es sich wirklich so verhielt, wollte er ausdrücklich nicht entscheiden und verlangte stattdessen, was damals nicht zu haben war: quantitative Abschätzungen, wenn nicht Statistiken.

Die These

Üblicherweise wird die Geschichte des Ägyptischen als Abfolge von Stufen erzählt, in der eine Schriftnorm die nächste ablöst. In einer solchen Darstellung ist ein Text, der zwei davon mischt, eine Anomalie — ein Übergangsstück oder das Werk eines Schreibers, der die ältere Norm nicht vollständig beherrschte.

Dem hält diese Arbeit entgegen, dass eine Epoche nicht eine Norm je Textsorte kennt, sondern ein Repertoire gleichzeitig verfügbarer Konventionen, von denen jede an die Situationen gebunden ist, denen sie dient. Register sind dann nicht der Ort, an dem ein Wandel bloß sichtbar wird, sondern die Bedingung, unter der er stattfindet: Sie entscheiden, ob eine Neuerung an einer Stelle zugelassen wird oder nicht. Wandel erscheint dann weniger als Ablösung einer Stufe durch die nächste denn als funktionale Ausdifferenzierung der Sprache: Eine Form wird dort zugelassen, wo die Situation sie duldet, lange bevor sie dort zugelassen wird, wo die Situation strenger ist, und wer zwischen den Formen wechselt, scheitert nicht an einer Norm, sondern bewegt sich in mehreren.

Den Rahmen bildet die variationistische Sprachwandelforschung. Sie versteht eine Sprache als Gefüge nebeneinander bestehender Schichten, über die eine Sprachgemeinschaft gleichzeitig verfügt, und fragt, wie ein Wandel darin eingebettet ist — im Bau der Sprache und im sozialen Gefüge derer, die sie gebrauchen. Gewöhnlich geht sie dem zweiten nach und setzt eine Variable zu Schicht, Alter oder Netzwerk in Beziehung. Für das alte Ägypten ist dieser Weg weitgehend versperrt, denn der Rang eines Schreibers ist selten bekannt, sein Umfeld so gut wie nie. Was die Texte dagegen erkennen lassen, ist der Anlass, für den sie geschrieben wurden; deshalb lautet die Frage hier, wie der Wandel in die funktionalen Schichten eingebettet ist und nicht in eine soziale Gliederung. Das verschiebt die Evidenzbasis und behauptet nicht, das Soziale spiele keine Rolle: Register sind selbst sozial geprägt und werden sozial bewertet. Auch das Instrumentarium, das die Variationslinguistik für lebende Sprecher*innen entwickelt hat, lässt sich nicht mitnehmen — es gibt keine Aufnahmen aus verschiedenen Situationen, keine Urteile darüber, was sorgfältig klingt, keine Umgangssprache, die sich beobachten ließe. Übertragen lässt sich das Grundprinzip, eine Form nicht schlicht zu zählen, sondern sie zu den Gelegenheiten ins Verhältnis zu setzen, bei denen sie hätte auftreten können; darum muss dies eine Korpusstudie sein. Das Korpus dafür gibt es, seit der Thesaurus Linguae Aegyptiae 2004 online ging; die Debatte wird gleichwohl weiter an Einzelbeispielen geführt.

Prüfbar wird die These durch eine Beobachtung Krochs (1989) zum syntaktischen Wandel:2 Breitet sich eine neue Form aus, so gewinnt sie in allen Kontexten, die sie zulassen, mit derselben Rate an Boden, während die Kontexte sich darin unterscheiden, wie weit die Form dort schon gekommen ist. Der Wandel selbst gehört der Grammatik an; die Kontexte unterscheiden sich in dem, was sie zulassen. Sind Register in diesem Sinn Nischen der Zulassung und nicht selbst Triebkräfte des Wandels, dann ist genau dieses Muster zu erwarten: eine gemeinsame Rate, verschiedene Einstiegspunkte. Vorhergesagt wird also nicht, dass die Neuerung in manchen Registern schneller vorankommt, sondern dass sie in jedem auf einem anderen Niveau ansetzt.

An einer Sprache ohne Sprecher*innen ist die These deshalb prüfbar, weil sie von Sprecher*innen nichts verlangt. Sie setzt nicht voraus, dass ein Schreiber eine Form zulassen oder abwehren wollte: Das Muster ist die Summe sehr vieler situationsgebundener Entscheidungen, von denen keine einzelne auf das Ergebnis gezielt haben muss. Und sie setzt nicht voraus, dass man wüsste, wie ein Schreiber seine eigene Lage auffasste — was ohnehin nicht zu ermitteln ist. Die Nischen werden aus den Texten selbst gewonnen und über die Anlässe bestimmt, für die diese Texte geschrieben wurden.

Dass Register die Verteilung steuert, ist in der Ägyptologie keine neue Behauptung. Jansen-Winkeln (1995) hat das konkurrierende Modell — die Neuerung steige Stufe um Stufe durch eine Hierarchie von Textklassen auf — an Texten geprüft, die sich ihm nicht fügen, und an seine Stelle eine Aufteilung nach Domänen gesetzt, die der hier vertretenen These nahekommt.3 Es fehlt also nicht die Behauptung, sondern ein Weg, sie zu entscheiden.

Die konkurrierenden Erklärungen

Schenkels Urteil bildet die Nullhypothese, und es ist in einem genauen Sinn prüfbar: Die Variation ist nur dann unmotiviert, wenn sie mit keinem situativ-funktionalen Parameter der Texte kovariiert. Ein Registereffekt ist allerdings nicht die einzige Deutung, die dieselbe Verteilung zulässt; die Arbeit ist darauf angelegt, drei Deutungen voneinander zu scheiden.

  • Register. Die neuägyptischen Formen gehen auf bewusste Wahlen zurück, bedingt durch den kommunikativen Zusammenhang, für den ein Text geschrieben wurde.
  • Interferenz. Sie sickern aus der gesprochenen Varietät des Schreibers in die klassische Schriftproduktion, wo die stilistische Selbstkontrolle nachlässt; der Effekt hängt an der kommunikativen Situation und daran, wieweit ein Merkmal bewusster Steuerung zugänglich war. Das kommt Schenkels Deutung über die Kompetenz nahe, benennt aber den Mechanismus. Die soziolektale Spielart — die Neuerung steige durch die soziale Hierarchie auf — wird nicht von vornherein ausgeschlossen, sondern als schwach gewichtete Teilhypothese mitgeführt, die die Daten widerlegen können.
  • Überlieferung. Sie stammen aus der Entstehungsgeschichte des Textes: Kopierte Passagen bewahren die Sprachstufe ihrer Vorlage, frei formulierte tragen den Chronolekt der Abfassungszeit. Diese Deutung wird in der Ägyptologie gegen registerbasierte Erklärungen ins Feld geführt; geprüft wird sie am Teilkorpus der mehrfach bezeugten Texte.

Erst die Scheidung dieser drei trägt den Schluss. Der Beitrag besteht darin, die Behauptung in eine Größe mit Unsicherheitsintervall zu überführen und sie an denselben Daten gegen ihre Konkurrenten zu stellen, statt zwischen ihnen abzuwägen.

Korpus und Methode

Das Korpus stammt aus dem JSON-Export des Thesaurus Linguae Aegyptiae, lemmatisiert und morphologisch annotiert. Analysiert werden zwei ineinanderliegende Zeitfenster: von der 11. Dynastie bis zum Ende der 18. (1 678 Texte) und weiter bis zum Ende des Neuen Reichs (2 243 Texte, 413 250 Wort-Token).

Jeder Text wird nach der Situation annotiert, für die er geschrieben wurde. Das Schema umfasst fünf Parameterebenen — Verwendungssituation, Aufzeichnungsziel, kommunikative Konstellation, Inhalt, Produktionsmodus — und einen Metadatenblock; jede Ebene hat im Modell eine festgelegte Aufgabe: Die von außen bestimmbaren Ebenen dienen als Prädiktoren, die textintern erschlossene der Prüfung und der Segmentierung, die Produktionsebene als Moderator und Filter, die Metadaten der Kontrolle von Störgrößen. Ägyptologische Grundlage ist Jansen-Winkelns Systematik von Verwendungssituation, Aufzeichnungsziel und Textträger (1994);4 die Behandlung der Beziehung zwischen den Beteiligten — wer zu wem in welcher Rolle und in welcher sozialen Distanz steht — folgt Butt (2003),5 und der Aufbau der Parameter folgt dem im SFB entwickelten Annotationsschema Lehmanns (2024),6 was das ägyptische Material mit den übrigen Projekten dort vergleichbar hält. Die Bedingungen, nach denen Koch und Oesterreicher (1985) eine Äußerung zwischen Nähe und Distanz einordnen — ob die Beteiligten einander gegenwärtig sind, wie vertraut sie miteinander sind, wie viel vorab geplant ist —, sind über diese Ebenen verteilt, statt zu einer einzigen Skala zusammengezogen zu werden.7 Zwei Züge des Schemas antworten auf Probleme, die in den allgemeinen Beschreibungsmodellen nicht vorkommen. Ein aufgezeichneter ägyptischer Text hat zwei Situationen, die Handlung, aus der er hervorgeht, und den Akt der Aufzeichnung; beide werden annotiert. Und weil sich die kommunikative Situation eines funerären Textes vielfach nur erschließen lässt, trägt jeder Wert eine Angabe darüber, worauf er sich stützt — auf materielle, konventionelle oder textliche Evidenz. Was allein aus der sprachlichen Form erschlossen ist, kommt als Prädiktor nicht in Betracht, damit das Modell nicht mit eben der Sprache gespeist wird, die es erklären soll. Annotationseinheit ist der Teiltext: Ändert sich ein Parameter innerhalb eines Textes, geht die Annotation mit. Field, Tenor und Mode — die drei Dimensionen, entlang deren die Systemisch Funktionale Linguistik eine Situation beschreibt: was geschieht, wer beteiligt ist und welche Rolle das Medium spielt — sind dem Schema als eine von drei Zuordnungsschichten beigegeben, neben Bibers situativem Raster und Lehmanns; das hält es mit anderen Annotationsprojekten vergleichbar, ohne seinen Aufbau zu bestimmen.

Hielt das Schriftsystem für denselben Inhalt eine klassische und eine neuägyptische Realisierung bereit, so wird das Merkmal in seiner Variationsumgebung gemessen: in den Kontexten, in denen beide Varianten um dieselbe funktionale Stelle konkurrieren; beobachtet wird, auf welche von beiden die Wahl fiel. Eine so bestimmte Rate hängt nicht davon ab, wie oft eine Konstruktion überhaupt verlangt war. Merkmale ohne klassisches Gegenstück werden stattdessen danach erfasst, ob sie vorkommen oder nicht. Die Merkmalsliste stammt aus der ägyptologischen Literatur zu den Neuägyptizismen, aus Kroebers Sammlung (1970) und ihren Nachfolgern,8 und umfasst derzeit 26 Merkmale, die über ihr Vorkommen gemessen werden, und 17, die über ihre Variationsumgebung gemessen werden.

Die so gewonnene Evidenz ist dünn, ungleich überliefert und hierarchisch gebaut: Viele Texte steuern nur eine Handvoll Beobachtungen bei, und kein Text ist eine unabhängige Stichprobe. Für solche Daten sind Mehrebenenmodelle mit partieller Bündelung gemacht — sie lassen einen dünn belegten Text bei den übrigen Halt finden, statt ihn zu verwerfen oder zu überschätzen. Ein hierarchisches Binomialmodell mit beobachtungsbezogenem Zufallseffekt schätzt, wie die situativen Parameter auf die Wahl innerhalb der Variationsumgebung wirken, mit gesonderten Achsenabschnitten je Text und je Stufe der Zugänglichkeit eines Merkmals für bewusste Steuerung. Mittelwert und Streuung werden getrennt modelliert, und eben das macht die ersten beiden Erklärungen unterscheidbar: Das Register bestimmt, wie viel Neuerung eine Situation zulässt, die Selbstkontrolle, wie zuverlässig die zugelassene Norm eingehalten wird.

Geschätzt wird bayesianisch, weil die Arbeit angeben will, wie stark die überlieferte Evidenz die eine Deutung gegenüber der anderen stützt. Genau das leistet ein bayesianisches Modell: Für jede interessierende Größe liefert es die ganze Spanne der mit den Daten verträglichen Werte, sodass jedes Ergebnis seine Unsicherheit mit sich führt. Zwischen Modellen entscheidet die Vorhersage — ob ein Modell Texte, die nicht in seine Anpassung eingegangen sind, besser erfasst als ein anderes.

Bisherige Befunde und ihre Reichweite

Die Vorhersage, dass das Register über das Niveau entscheidet und nicht über das Tempo, hat sich bislang bestätigt: Auf der Spezialisierungsachse nehmen die eindringenden Merkmale mit ein und derselben Rate zu, über Schichten hinweg, die weit darin auseinanderliegen, wie viel Neuerung sie zulassen — die Schichten unterscheiden sich darin, wo sie ansetzen, nicht darin, wie rasch sie sich bewegen. Diese Zahlen sind in einem starken Sinn vorläufig: Über den Korpuszuschnitt ist eine Entscheidung noch offen, und sie zu treffen hieße, alles neu zu rechnen. Es sind Schätzungen, deren Grundgesamtheit noch festgelegt wird, nicht Schätzungen, die auf mehr Daten warten.

Was solche Ergebnisse besagen können, ist zweifach begrenzt. Sie sind zunächst Aussagen über ein System geschriebener Varietäten: Was wie eine Bewegung durch die Zeit aussieht, muss erst innerhalb dieses Systems verortet werden, bevor es überhaupt als Wandel gelesen werden darf, denn stilistisch geschichtete Variation kann über Jahrhunderte stabil bleiben. Und die Aussage, die sie erlauben, gilt der Schreiberkultur, nicht einzelnen Personen — die Überlieferung bewahrt zu wenige Schreiber mit hinreichend breitem Werk, als dass sich fragen ließe, ob ein und dieselbe Hand das ganze Repertoire beherrscht und sich je nach Situation darin bewegt. Ein Repertoire, über das eine Schriftkultur verfügt, kann dieses Korpus zeigen; eines, über das eine Person verfügt, nicht.

Weitere Arbeiten

Multidimensionale Analyse für das Ägyptische. Bibers multidimensionale Analyse gewinnt Dimensionen der Registervariation aus dem gemeinsamen Auftreten sprachlicher Merkmale statt aus angenommenen Kategorien (Biber 1988; ein Überblick bei Biber und Conrad 2009);9 auf das Ägyptische war sie noch nicht angewandt worden. Ich habe sie für Alt-, Mittel- und Neuägyptisch mit Daten des Thesaurus Linguae Aegyptiae aufgebaut und geprüft, wieweit sie trägt: wie stabil die Dimensionen bleiben, wenn man das Material halbiert, wie stark sie von der Länge der Analyseeinheit abhängen und wie sich die ungleiche Überlieferung der Textsorten auswirkt. Benennt man die Einschränkungen, so erweist sie sich als durchführbar, mit ein bis drei reproduzierbaren Dimensionen je Sprachstufe. Dieser Strang läuft neben der Dissertation her und gehört nicht zu ihrer Beweisführung; drei Vorträge sind daraus hervorgegangen.

Lexikalische Diversität im TLA. Aus jener Vorstudie erwuchs die Frage, wie viel Text ein Maß braucht. Ausgehend von Hintzes lexikostatistischen Arbeiten (1975, 1976)10 prüfen wir Maße des Wortschatzreichtums — Hintzes S*, Maas, MATTR, MTLD und HD-D — am TLA-Korpus: wieweit sie miteinander übereinstimmen, wie stark sie von der Textlänge abhängen und wie viel Text eine ägyptische Komposition enthalten muss, bevor eines von ihnen etwas besagt. Mit Eliese-Sophia Lincke; eingereicht, siehe Publikationen.

Register in der Ägyptologie. Mit Svenja Damm arbeite ich an einer Geschichte des Registerbegriffs im Fach und einer kritischen Bestandsaufnahme seines Gebrauchs. Wir haben eine Bibliographie des Fachs zusammengestellt, sie nach fünf Achsen annotiert und daraus ein Zitationsnetzwerk gewonnen, an dem sich ablesen lässt, wer wann gelesen wurde und mit welchem Verständnis des Begriffs. Wir argumentieren, dass der Registerbegriff in der Ägyptologie fest verankert ist, aber selten definiert und uneinheitlich gebraucht wird; dass dies im Zitationsverhalten folgenlos bleibt, weshalb sich begriffliche Sorgfalt allein methodisch begründen lässt; und dass die bislang vorgeschlagenen Modelle in prüfbare Hypothesen überführt werden sollten. Bibliographie, Netzwerk, Abbildungen und Skripte sind offen zugänglich, das Netzwerk als eigenständige interaktive Seite.

Rekonstruierte Vokalisierung. Das Ägyptische wird ohne Vokale geschrieben; erschlossen werden sie aus dem Koptischen, aus keilschriftlichen und griechischen Wiedergaben und aus den Regelmäßigkeiten der ägyptischen Wortbildung. Ein Prototyp von mir nimmt ein Lemma samt seinen koptischen Reflexen entgegen und gibt die möglichen vokalisierten Formen aus, jede mit ihrer Bildungsklasse und einer Angabe zur Sicherheit. Ein zweiter Strang gibt solche Formen an eine amharische Sprachsynthese weiter, deren Lautbestand dem benötigten am nächsten kommt. Die Vokale sind rekonstruiert, die Sprachmelodie ist amharisch: Das Klangbeispiel veranschaulicht, es zeigt nicht, wie das Ägyptische geklungen hat.

Fußnoten

  1. Schenkel, Wolfgang. 1989. „Sprachforschung und Textquellen. Integrierte Datenverarbeitung als konkrete Utopie.” In Akten des Vierten Internationalen Ägyptologenkongresses München 1985, Band 3, hg. von Sylvia Schoske, 1–27. Studien zur Altägyptischen Kultur, Beihefte 3. Hamburg.↩︎

  2. Kroch, Anthony S. 1989. „Reflexes of Grammar in Patterns of Language Change.” Language Variation and Change 1 (3): 199–244.↩︎

  3. Jansen-Winkeln, Karl. 1995. „Diglossie und Zweisprachigkeit im Alten Ägypten.” Wiener Zeitschrift für die Kunde des Morgenlandes 85: 85–115.↩︎

  4. Jansen-Winkeln, Karl. 1994. Text und Sprache in der 3. Zwischenzeit: Vorarbeiten zu einer spätmittelägyptischen Grammatik. Ägypten und Altes Testament. Wiesbaden: Harrassowitz.↩︎

  5. Butt, David G. 2003. Parameters of Context: On Establishing the Similarities and Differences between Contexts. Centre for Language in Social Life, Macquarie University.↩︎

  6. Lehmann, Nico. 2024. Classifying Communicative Situations and Assessing Formality. Unveröffentlicht.↩︎

  7. Koch, Peter, und Wulf Oesterreicher. 1985. „Sprache der Nähe – Sprache der Distanz. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spannungsfeld von Sprachtheorie und Sprachgeschichte.” Romanistisches Jahrbuch 36: 15–43.↩︎

  8. Kroeber, Burkhart. 1970. Die Neuägyptizismen vor der Amarnazeit. Studien zur Entwicklung der ägyptischen Sprache vom Mittleren zum Neuen Reich. Diss., Universität Tübingen.↩︎

  9. Biber, Douglas. 1988. Variation across Speech and Writing. Cambridge: Cambridge University Press. — Biber, Douglas, und Susan Conrad. 2009. Register, Genre, and Style. Cambridge: Cambridge University Press.↩︎

  10. Hintze, Fritz. 1975. „Die statistische Struktur des Wortschatzes ägyptischer Literaturwerke 1: der Reichtum des Vokabulars.” Zeitschrift für ägyptische Sprache und Altertumskunde 102: 100–122. — Ders. 1976. „Die statistische Struktur des Wortschatzes ägyptischer Literaturwerke. Fortsetzung 2: die Verteilung der Häufigkeiten innerhalb des Vokabulars.” Ebd. 103: 22–30.↩︎